Donnerstag, 2. August 2018

Neu erlerntes umd altbewährtes

Hallo Ihr,

Ich habe ja in meiner "Vorschau" für August so manches genannt, dann muss ich wohl auch zeitnah anfangen, Blogposts zu verfassen und zu veröffentlichen...sonst wird das nix 😉. 

Alsoooo:

Wie ich ja schon mal erwähnt habe, habe ich vor kurzem (im Juni und Juli) einen Nähkurs besucht. Eine Freundin hatte mich hierzu animiert, gemeinsam hinzugehen. Allerdings stellte ich beim ersten Kursabend fest, dass es kein Kurs war, wie ich vorher gedacht hatte. Ich hätte nämlich angenommen, dass sich jeder Teilnehmer ein Nähprojekt raussucht, das er dann innerhalb dieses Kurses (mit Hilfe der Lehrerin) fertigstellt. Fakt war jedoch, dass ich mich mitten in einem Anfängerkurs wiederfand, 3 der 5 Teilnehmerinnen waren absolute Anfänger (und hatten noch gar nie genäht), eine Teilnehmerin hat vor vielen, vielen Jahren genäht und war nun ein bisschen aus der Übung raus und ich - die ironischerweise die aktuellste und wohl auch meiste Näherfahrung hat.

Ich gebe zu, dass ich erst mal ein bisschen enttäuscht war, weil ich mir nicht vorstellen konnte, irgendetwas neues in diesem Kurs zu lernen und mir auch schon  das ein oder andere herausfordernde Nähprojekt überlegt hatte, das ich dann mit Hilfe fertig stellen wollte. Aber ich entschied mich, trotzdem dabei zu bleiben und den Kurs bis zum Ende zu besuchen. Und es war eine gute Entscheidung, denn: 

Das nähen hat mir ja tatsächlich niemand beigebracht. Zu Schulzeiten war ich nur mäßig interessiert und meine Mutter war keine "Näherin". Ich habe einfach nach der Geburt meiner Tochter angefangen mit kleinen Sachen, aus reiner Neugierde und weil ich die Kinderstoffe so toll fand - und die Kindermode damals so furchtbar. Ich habe also probiert, Lehrgeld bei manchem gezahlt, aus Fehlern gelernt und schliesslich richtig Spaß dran gewonnen. Und nun war ich in dem Anfängerkurs. Und zum ersten Mal erklärte jemand - eine Schneidermeisterin - das nähen und alles was dazu gehört von der Pike auf. Und anders als zu Schulzeiten war ich interessiert und habe nun, da der Kurs fertig ist, viel mitgenommen. 

Zum Beispiel weiss ich nun, wie ich ein Schnittmuster selbst herstellen kann. Und ich habe tatsächlich das allererste Mal mit einer Zwillingsnadel genäht...wenn ich nur früher gewusst hätte, wie einfach das ist... 🙈. 

Mein Fazit also für mich aus diesem Kurs: es lohnt sich, offen zu sein für Neues (mal wieder). Nicht zu denken, dass man eh schon alles weiß,  sondern es darauf ankommen lassen, ob der eigene Horizont sich doch erweitern lässt. Meistens nimmt man wertvolles Zusatzwissen und Erfahrung mit. Und gleichzeitig habe ich im Kurs Bestätigung gefunden, dass ich all die Jahre meines "Amateur-Näherdaseins" nicht alles falsch gemacht habe, sondern eine (sehr) gute Basis ind auch manches Fingergeschick habe. Denn während die anderen ein T-Shirt zum Ende des Kurses fertig stellten, habe ich zwei genäht (habe ja auch zwei Kinder und somit geht's gerecht zu). Ich habe neues gelernt und festgestellt,  dass ich mich auf meine bewährte Technik verlassen kann 😊.





Schönen Sommerabend Euch, 
Natascha
   

Dienstag, 31. Juli 2018

Sommerprojekt 2018

Meistens dauert es nur ein paar Tage, im Extremfall nur ein paar Stunden von der ersten zündenden Idee,  bis zur Realisierung/Fertigstellung eines DIY-Projekts. In diesem Fall hat es mehrere Jahre gedauert... 

Vor ein paar Jahren habe ich auf einem Kunsthandwerkermarkt ein paar wunderschöne, kunterbunte Stelen gesehen. Sie hatten es mir gleich angetan, nicht jedoch der Preis, denn eine Stelle kostete mehrere hundert(!)Euro und das war mir dann doch entschieden zu teuer. Aber ich sah sie mir genauer an und stellte fest, dass ich sowas zumindest in der Art mit ein bisschen Zeit und Kreativität selbst machen könnte. 

Pinsel und Farben habe ich ja immer zu Hause, nur Rundhölzer hatte ich nicht.  Die hat mir dann mein Mann von einem gut sortierten Bauhandel besorgt - und die waren gar nicht teuer. Aber: als ich alle Utensilien hatte, war es bereits Herbst und ich beschloss, im Frühling / Frühsommer damit zu beginnen, sodass die dann fertigen Stelen den ganzen Sommer über den Garten schmücken könnten...warum ich dann aber nicht wie geplant in dem Zeitraum begonnen habe, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Vielleicht waren andere Dinge spannender, vielleicht hatte ich keine Muse oder Zeit...vielleicht vielleicht. 

Was ich weiß ist, dass diese Rundhölzer, die so still und heimlich hinter unserem Haus lagerten von mir langsam aber sicher in Vergessenheit gerieten, bis sie mir buchstäblich letzten Monat vor die Füße fielen. 

Also habe ich losgelegt und den Pinsel geschwungen. Und ich habe es sehr genossen, etwas draussen (bei diesem sommerlichen Wetter) machen zu können- im Sommer bin ich eh so oft es geht draussen und entsprechend wenig vor der Nähmaschine zum Beispiel. 



Die einzige Schwierigkeit,  die bestand, war sich immer neue Muster und Farbkombinationen auszudenken. Aber irgendwann war ich so im Fluss, dass ich gar nicht mehr groß darüber nachdachte, sondern einfach machte. Mein persönliches "Yoga fürs Gehirn". 

Und da mein Mann zwei lange und zwei kürzere Rundhölzer damals gekauft hatte, fragte meine Tochter, ob sie die beiden kleineren anmalen dürfte. Natürlich dürfte sie dass - zumal ich ja weiß,  wie sehr sie malen und werkeln mag. Und so kam es, dass wir am Wochenende einträchtig mehrere Stunden nebeneinander malten. Mal schweigsam, mal mit kurzen Gesprächen, mal singend, mal der Natur zuhörend...und in völliger Eintracht. Mal wieder wunderschön und unbezahlbar - diese Zeit mit meiner Kleinen! Übrigens si d ihr Stelen hier nicht zu sehen, da sie noch nicht fertig sind...

Auch dieses Mal habe ich mich nicht stressen lassen, sondern hab mir einfach die Zeit genommen, die ich brauchte. Und so kam es auch, dass ich nicht jeden Tag gemalt habe. Aber immer wenn ich gemalt habe, dass voll und ganz, fokussiert und ungestört und tiefenentspannt 😊. 



Und hier sind sie nun, die kunterbunten Gartenstelen. Ich finde, ein erneuter kleiner Eyecatcher, der uns sehr gut gefällt und fröhlich macht und das auch mit zeitlicher Verspätung von ein paar Jahren 😉. 



Gemalt habe ich mit Acrylfarben und mit entsprechendem farblosen Lack habe ich sie witterungsbeständig gemacht 😊. 



Und nun geniesse ich gerade das süße Nichtstun und liege auf unserer neuen Himmelsliege, die mein Mann spontan gekauft hatte. Herrlich, diese Sommertage, oder? Ich weiß, manchen Menschen macht diese heftige, andauernde Hitze sehr zu schaffen, aber ich liebe diese Sommerzeit. Und endlich auch mal beständigeres Wetter...hier im Süden Deutschlands waren die Sommertage ja zuerst eher durchwachsen. 

Schwups, ist der Juli vorbei...und ihr habt

🌡Heute etwas von meinem "was-lange-wärd-Outdoor-Projekt" gelesen und
🌡ich habe einen kleinen post über die leisen Töne verfasst

Wir schauen nach vorne: was gibt es im neuen Monat August?

☀️ wahrscheinlich einen post über altbewährtes und neu erlerntes
☀️ wahrscheinlich etwas zum Thema Nachhaltigkeit/ Umwelt 
☀️ vielleicht erzähle ich Euch von meiner kleinen Auszeit mit Freundinnen, die im August stattfindet und 
☀️ eventuell schaffe ich es dann auch noch was zum Thema "Alter" zu schreiben, bevor meine Familie und ich dann in den heißersehnten Familienurlaub fliegen....

Ich werde mich jetzt weiterhin auf der Liege lümmeln und mir überlegen, welches der heute gekauften Bücher aus meiner "Buchhandlung-Spontan-Plünderungsaktion" ich zuerst lesen werde und später meinem Mann und mir was leckeres kochen. Meine Kinder sind nämlich heute schon den ganzen Tag weg und auch über Nacht nicht da. Sie dürfen bei einer lieben Freundin und deren Familie in deren Bauernhof schlafen. Über die Wiesen und Felder toben, mit den anderen Kids spielen, plantschen im Weiher und Tiere füttern...hach klasse, solche Kindertage...und solche Freundinnen 😉

Sonnige Grüße,  Natascha 💛           

Montag, 16. Juli 2018

Die leisen Töne

Es gibt Zeiten im Leben, da ist jeder Tag voll, laut, hektisch. Der Terminkalender platzt vor lauter Verabredungen oder Verpflichtungen aus allen Nähten...ihr kennt das. Ich finde solche Zeiten gut, ganz ehrlich. Von meinem Naturell her würde ich mich eher als ein Hans Dampf bezeichnen und ich glaub, mir nahestehende Menschen würden das auch gleich bestätigen. Und ein voller Tag birgt natürlich auch manche Vorteile. Zum Beispiel hat er Struktur, bedarf Organisation und hat viel Potential für neue Erlebnisse. ,an trödelt nicht rum, verplempert keine Zeit...und ausserdem behaupte ich mal ganz frech, dass wohl jeder das Gefühl mag, gebraucht zu werden, gefragt oder beliebt zu sein und das bedeutet ja auch oft ein voller Terminkalender. So auch ich, genau wie jeder andere.  

Aber: die Grenze, wo aus einem "laut" ein ZU laut, ZU voll, ZU hektisch wird, ist tückisch versteckt, verschwindend klein und leuchtet eben nicht schon groß und grell von weitem. Und so kenne ich tatsächlich auch manche Menschen,  die schon gar nicht mehr fähig sind, "einen Gang runter zu schalten" , die wie ein Duracell-Häschen hetzen und wetzen.  Und andere, deren Körper oder Seele die Vollbremse reingehauen haben und die krank geworden sind. Also ist dieses "volle" Leben nicht zu unterschätzen und eine Verschnaufspause ist auch dort immer notwendig. 



Und obwohl ich generell volle, laute Tage liebe,  gerne den ganzen Tag das Haus voller Kinder-(lachen) habe, so brauche auch ich ab und an eine Pause. Und ich mag tatsächlich auch immer sehr gerne ruhige Tage. Schon immer hatte ich einen sehr starken Bezug zu meiner inneren Stimme. Ich frage sie: " Was meinst Du dazu?", "Was soll ich tun?", ich höre auf sie, z.B. ob ich vorsichtig sein soll oder volles Risiko eingehen soll und ich rede mit ihr: " Geht es Dir gut?" "Fühlt sich das gut an" ? "Ist das wirklich, was Du willst?"m "Sprich bitte zu mir" usw. Und genau diese Stimme sagt mir dann auch zuverlässig, wann es genug ist Und wann ich mal wieder verschnaufen sollte...und ich atme durch, höre zu, weil es sind die leisen Töne,  auf die es ankommt. 



Und in diesen - meist faulen und freien (da nicht durchgetakteten) - Tagen sehne ich mich dann auch regelrecht wieder nach Kreativität. Plötzlich habe ich ganz viele, tolle Ideen und dann muss ich mich oft selbst bremsen, denn (in guter alter Hans-Dampf-Manier) will ich dann am liebsten sofort alles beginnen und fertig stellen. Und so überlege ich erst mal in Ruhe, zu was ich wirklich Lust und Energie habe, und fange dies dann an. Denn beim kreativ sein (beim malen, beim nähen, beim werkeln), da kann ich so richtig abschalten und wieder auftanken. Und das am allerliebsten ganz in Ruhe, ohne Radio oder TV im Hintergrund und im Sommer v.a. immer am liebsten draussen. Dann höre ich die Bienen summen, die Vögel zwitschern, den Wind durch die Bäume rascheln...irgendwo fährt ein Auto, irgendwo weint ein Baby...dann wieder entferntes Lachen... Ich bin ganz bei mir, konzentriert auf eine Sache und geniesse, nichts wirklich tun zu MÜSSEN und lausche den wohl wunderschönsten Tönen, nämlich den leisen...


Freitag, 29. Juni 2018

5. und letzter Tag

...meiner persönlichen Challenge ist "vollbracht". 

Ich hatte ja noch vom Vortag was nachzuholen, nämlich beide Toiletten putzen und heute stand dann noch Boden saugen und wischen auf dem Plan (Vorgabe von Flykondo). Alles habe ich erledigt. Wobei ich täglich sauge (ich mag einfach keine schmutzigen Böden und wer Kinder hat, weiss, dass spätestens nach dem Essen der Fußboden nicht mehr blitzblank ist, zumindest bei uns irgendwie nicht. Und da unser Bad weiss ist, wie ich ja schon erwähnt habe, und somit Schmutz, Fussel, Haare etc. Sofort zu sehen sind...kurzum: gesaugt hätte ich ohnehin).

Ja und schwupps, habe ich tatsächlich eine Woche lang alles aus der Vorgabe von Flykondo gereinigt und habe nun, wo gerade das Wochenende erst anbricht, ein blitzblankes Bad. 

Durch die kleinen, überschaubaren Einheiten kam mir das gar nicht wie ein grosses Projekt oder viel Arbeit vor. Und wer vielleicht noch nicht - so wie ich - erst kürzlich den Badschrank und Schubladen ausgemistet und neu sortiert hat, hat zudem nicht nur ein sauberes Bad, sondern auch ein aufgeräumtes Bad innerhalb einer Woche geschafft. Und grade letzteres ist auch etwas, das länger anhält und daher auch zufrieden macht. 

Ich werde auf jeden Fall dran bleiben und wann und wie immer es geht die kleinen täglichen Einheiten auch miterledigen. Denn das erspart mir de facto Zeit am Wochenende. 

Morgen steht noch auf dem Zonenplan, dass man sich für mindestens 30 Minuten eine kleine Wellness-Einheit im nun sauberen und aufgeräumten Bad gönnen soll. Mal schauen, ob ich das mache. Wir schleifen nämlich aktuell einen unserer Balkone ab und streichen ihn neu. Irgendwann werden wir uns ein neues Balkongeländer anschaffen, bislang haben wir uns aber noch nicht für ein Modell entschieden und so machen wir solange unser Holz-Balkongeländer schick 😊. Entsprechend werde ich natürlich auch unter die Dusche springen, nur wie intensiv ich "Wellness" betreibe, hängt davon ab wie k.o ich dann bin 😂. 

Tageschallenges gab es übrigens die Woche tatsächlich leider nicht als Vorgabe,  ich habe mir aber eigene gegeben. Am Mittwoch habe ich mir zur Aufgabe gemacht, bestimmte Telefonate und E-Mails zu erledigen (mit Versicherungen,  Finanzamt, Ärzten etc.). Und heute habe ich unseren Kühlschrank ausgeräumt und geputzt.  Es ist nichts ausgelaufen oder so, aber ich hatte noch etwas Zeit und hatte den spontanen Einfall dazu. 

Was die Monatschallenge betrifft habe ich mir vorgenommen, unser Fotoalbum mit den Urlauben in 2017 fertig zu stellen (bevor die Urlaube 2018 beginnen 😂). Mal sehen, ob und wann das klappt. 

Diese einwöchige Challenge war der Einzige und letzte Beitrag im Juni (dafür aber gleich 5 Tage hintereinander) . 

Was kann und will ich im Juli posten? 

☀️ vielleicht noch ein (handwerkliches DIY)
☀️ ich werde euch von meinem Nähkurs erzählen
☀️ ausserdem hat meine Tochter Geburtstag und ich zeige Euch vielleicht ein wenig, was wir hierzu machen /vorbereiten. 

Bis dahin wünsche ich Euch ein total schönes Wochenende und einen tollen Sommermonat Juli 🙋‍♀️, 
Natascha    

*Werbung, da Nennung einer Organisation/ Gruppe

Donnerstag, 28. Juni 2018

TAG 4...

...und exakt 22:00 Uhr. 

Heute war ein sehr langer,  sehr erfolgreicher Tag. Mit vielen guten Gesprächen, interessanten neuen Aspekten und Inspiration. Ich habe Networking mit Geschäftsführern und anderen Personalern betrieben und vor einer Stunde habe ich noch meiner Schwägerin zu ihrem heutigen Geburtstag gratuliert und bin noch etwas geblieben. 

Und jetzt bin ich grade heim gekommen, bin aus den Pumps gehüpft und schreibe noch schnell diese Zeilen hier. 

Denn wenn ich schon nicht mehr die Toiletten jetzt putze (das verschiebe ich auf morgen), so will ich zumindest den Blog-Teil der Challenge erfüllen. 

Also heute nix geputzt, dafür aber an anderer Stelle viel gearbeitet und "gutes" getan. 

Morgen ist auch noch ein Tag. Und vielleicht ist das auch mein heutiges Fazit für heute: es auch mal gut sein lassen....

Schönen Abend Euch, 
Natascha 

Mittwoch, 27. Juni 2018

Tag 3 der Bad-Zonen-Challenge

Lautet:

1. Duschvorleger waschen ✔ Check, habe ich erst am letzten Wochenende gemacht

2. Badschrank  / Schublade ausmisten ✔ Check, auch bereits erledigt - wie ihr wisst 😉

3. Lampe säubern ✔ Check, habe ich heute gemacht und dabei kommt mir zu gute, dass wir im Bad Lampen mit glatten und schlichten Flächen haben, ein Mal drüberwischen reicht quasi.

Und weil ich morgen ganz wenig Zeit haben werde (ganztags beruflich unterwegs und abends noch Geburtstagsfeier), habe ich gleich noch einen Punkt für morgen erledigt (ach ne, sogar zwei). 

1. Waschbecken putzen (hab gerade beide Waschbecken geputzt) und

2. Zahnbürsten/Haarbürsten entsorgen (erst am Montag hab ich für alle Familienmitglieder eine Runde neuer Zahnbürsten geschmissen und die alten weggeworfen 😉 und die defekte Haarbürste meiner Tochter ist am Montag ebenfalls irgendwie verschwunden 😂). 

Demnach wäre für morgen tatsächlich nur noch dran, die Toilette zu putzen. Wir haben zwei (auf unserer Wohnebene). Mal sehen, ob ich das nachher noch erledige...wann ich Euch morgen aber etwas posten soll, weiss ich aber echt nocht nicht 🤷‍♀️. Mal sehen. Aber das ist ja gerade auch das Experiment /Challenge 😊😊😊. 

Zum Thema Badschrank/Schublade ausmisten kann ich nur sagen, dass ich als ich ausgemistet habe, erstaunt war, wie viel Zeug wir (ich) tatsächlich habe 🙊. Ich glaube, wenn ein Krieg ausbrechen würde (was ich nicht hoffen will), wäre ich für mindestens 10 Monate immer perfekt gepflegt😂😂😂. Scherz beiseite: auszumisten und zu sortieren hilft echt. Sich von alten Dingen zu trennen und sich aber auch bewusst zu machen, was man eigentlich noch alles hat. Als ich am Montag mit meinen Kindern in einer Drogerie war, hätte ich sicher viel mehr gekauft, weil mir gar nicht mehr präsent gewesen wäre, was wir alles noch daheim haben. Dabei läppert sich das so schnell, manches  bekommt man geschenkt, (sehr) vieles geht so en passant in den Einkaufskorb und bei anderem bin ich manchmal auch viel zu schnell ein Marketingopfer (ich geb's ja zu). 

Meine "Strategie" ist nun, dass ich kontinuierlich eine Tube /Flasche nach der anderen anbreche und aufbrauche (immer dann anbreche, wenn die andere leer ist) und dass ich die Produkte konsequenter nutze ( gerade Bodylotions und Öle mag ich sehr und habe die zu Hauf, aber vergesse auch regelmäßig nach dem duschen, sie zu verwenden 🙈). Manches habe ich bis jetzt immer gespart, "für besondere Tage", war ja teuer. Aber ich habe beschlossen, dass ab sofort jeder Tag ein besonderer ist und ich nicht länger auf "besondere Tage/Augenblicke/Events/Situationen warte!

Schönen Abend Euch (auch, wenn Deutschland auf ernüchternde Weise viel zu früh ausgeschieden sind), 

Natascha 

Dienstag, 26. Juni 2018

Tag 2 meines Experiments

...und ich frage mich: kann man sich so fertig fühlen und trotzdem auf den Beinen bleiben? Ja, man kann. 

Mich hat nun die Erkältung auch erwischt, Hals und Nase tun weh. Aber es hilft ja nichts, einer muss sich ja um die Kids kümmern, also aufstehen. 

Vor zwei Tagen habe ich euch geschrieben, dass Flykondo bei mir zu einem "überdenken" meiner bisherigen Strukturen / Einrichtung / Putzplanes geführt hat. Und dass ich keinen der beiden Bestseller von Marie Kondo oder Flylady gelesen habe. 

Das stimmt auch. Allerdings habe ich zufällig in meiner Lieblingsbuchhandlung ein anderes Buch entdeckt, das ich dann auch gekauft habe. Es ist das Buch von Fräulein Ordnung mit dem Titel "Besser aufräumen, freier leben". Bis jetzt habe ich das Buch noch nicht komplett durchgelesen und nutze es auch eher zum hin und wieder reinschmökern und als Inspiration. 

Was mir daran gefällt ist, dass es neben wunderschönen Aufnahmen auch ganz einfache und praktische Tipps enthalten sind. Eben Anregungen, wie man etwas umsetzen könnte, aber ohne Druck, feste Vorgaben oder "erhobenen Zeigefinger", denn die Autorin ist selbst dreifache Mutter und weiss, dass nicht immer alles sofort umzusetzen geht, wie man es sich manchmal wünscht, sondern das manches wachsen muss . Und sie betont, dass mit Minimalismus nicht eine spartanische, kalte Einrichtung gemeint ist, sondern eher ein Besinnen auf das, was man wirklich braucht bzw. auf einige wenige, aber besondere Einrichtungsgegenstände oder Deko. Im Grunde genau das, was ich schon seit längerem für unser Zuhause übernommen habe; lieber Qualität oder Dinge, die uns wirklich etwas bedeuten, statt Quantität. 




Also falls ihr auf dieses Buch neugierig geworden seid, kann ich Euch nur sagen, dass ich nicht bereut habe, dass ich es mir gekauft habe. 

Nun aber genug mit dem Exkurs. Bei Tag 2 der Bad-Zonen-Reinigung steht an:

- Badewanne säubern 
- Dusche säubern
Timer hierfür auf 15 Minuten stellen. 

Klingt nicht nach viel Zeit, das braucht es aber auch nicht. Wenn man es richtig anstellt und sich nur auf diese beiden Bereiche konzentriert, reicht die Zeit - nach meiner Erfahrung nach - massig, um alles gründlich zu reinigen. 

Also, absolviert,  Haken dran. Und nun gehe ich ins Bett, zeitgleich mit meinen Kids und versuche mich gesund zu schlafen. 

Schönen Abend Euch, 
Natascha

*enthält Werbung, da Namensnennung/Produktnennung - ohne Kooperation (natürlich ☝️)